2 Tagesübung der Feuerwehr Babenhausen


Am Freitag, dem 14.08. und Samstag, den 15.08.2026, fand die diesjährige 2-Tagesübung der Feuerwehr Babenhausen statt. Dieses Jahr widmete sich der Schwerpunkt der technischen Hilfeleistung. Los ging es am Freitag mit einer Stationsausbildung am Hof des Stützpunktes.

Zu Beginn der 2-Tagesübung wurde die neue Beladung des GW-L2 vorgestellt. Dieser hat für die Waldbrandsaison ein Wasserfass mit 2.500 Litern, einen Rollwagen für Waldbrände, einen Rollwagen mit 500 Metern B-Schlauch und Kupplungen für Güllefässer bekommen.

Danach galt es für die Teilnehmer drei Stationen abzuarbeiten. Bei der ersten Station ging es um die Grundlagen und die Anwendung des Mehrzweckzuges, dieser wurde aufgebaut und es wurde eine Palette Holz gezogen. Die zweite Station widmete sich den Grundsätzen und dem Aufbau der maschinellen Zugeinrichtung des Rüstwagens.


Bei der letzten Station ging es um die Gerätekunde zur technischen Hilfeleistung. Den Freitag beendete ein gemeinsames Abendessen.



Am Samstagmorgen ging es ab 7:30 Uhr los mit einem gemeinsamen Frühstück. Da wir auf dem Übungsgelände der Feuerwehren der Stadt Klingeberg zu Gast waren, gab es kaum Gelegenheit für ein warmes Mittagessen wie sonst bei der 2-Tagesübung. Deshalb konnte sich jeder ein eigenes Lunchpaket für den Mittag zusammenstellen.

Über den Tag verteilt mussten die 2 Gruppen verschiedene Übungsszenarien durchlaufen. Beim ersten Übungsszenario gab es einen Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem LKW. Eine Person war mit dem Bein unter der Hinterachse des LKW eingeklemmt. Diese wurde erfolgreich mithilfe von Unterbauen am Fahrzeug und Hochdruckhebekissen gerettet.

Beim zweiten Übungsszenario wurde ein Unfall simuliert, bei dem ein Linienbus seitlich auf einen PKW umgestürzt war. Dabei wurde eine Person im Bus eingeklemmt. Die Herausforderung war die Person zügig zu befreien, aber gleichzeitig das Umkippen des Linienbusses zu verhindern. Mit Unterbauen, Niederdruckhebekissen und der maschinellen Zugeinrichtung des Rüstwagens wurde der Linienbus stabilisiert und gleichzeitig angehoben, sodass die Rettung der Person möglich war.

Beim dritten Übungsszenario wurde simuliert, dass ein PKW auf einen Traktoranhänger auffuhr und darunter eingeklemmt wurde. Die Besonderheit bei der Übung war, dass der Anhänger eine Drehschemelachse besaß. Der Anhänger musste unterbaut und gleichzeitig gegen seitliches Verrutschen während des Anhebens gesichert werden. Dies war eine sehr knifflige Aufgabe, die aber von der Gruppe sehr gut gelöst wurde.

Bei der vierten und letzten Station wurde der Umgang mit verschiedenen Schneid- und Trennwerkzeugen geübt, dafür standen uns verschieden Materialien zur Verfügung unter anderem Leitplanken etc.

Der Abschluss der zweitägigen Übung bildete ein gemeinsamer Familienabend.

Wir möchten uns noch einmal herzlich bei den Kameraden der Feuerwehr Trennfurt dafür bedanken, dass wir auf ihrem Gelände üben durften.




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