Einsatz Nr. 10: Pressesprecher Einsatz am 23.01.2012

Nr. 10-2012  
Datum: 23.01.2012
Alarmzeit: 11:45 Uhr
Einsatzort: Wilhelm-Leuschner-Straße / Schaafheim
Alarmstichwort: Wohnungsbrand
Ereignis: Fachwerkhaus ausgebrannt
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Ausgerückt: MTW

Drei Personen mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus Nach einem Brand in einem Fachwerkhaus in Schaafheim mussten am Montagvormttag zwei 78 und 44 Jahre alte Frauen und ein 77-jähriger Mann mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Das Feuer war gegen 11.45 Uhr in dem Gebäude in der Wilhelm-Leuschner-Straße ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Die Schadenshöhe wird im fünfstelligen Bereich vermutet. Weiterlesen

Einsatz Nr. 9: Gebäudebrand am 23.01.2012

Nr. 09-2012  
Datum: 23.01.2012
Alarmzeit: 11:45 Uhr
Ort: Wilhelm-Leuschner-Straße / Schaafheim
Stichwort: Wohnungsbrand
Ereignis: Brand eines Fachwerkhauses
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Ausgerückt: Kdow, ELW1, LF16-12, GM22, TLF24-50, GW-G2, GW-L2

Drei Personen mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus Nach einem Brand in einem Fachwerkhaus in Schaafheim mussten am Montagvormttag zwei 78 und 44 Jahre alte Frauen und ein 77-jähriger Mann mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Das Feuer war gegen 11.45 Uhr in dem Gebäude in der Wilhelm-Leuschner-Straße ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Die Schadenshöhe wird im fünfstelligen Bereich vermutet.

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Einsatz Nr. 08: Ölspur am 23.01.2012

Nr. 08-2012  
Datum: 23.01.2012
Alarmzeit: 8:54 Uhr
Einsatzort: L 3065 Richtung Langstadt
Alarmstichwort: Ölspur
Ereignis: Die Fahrbahndecke war mit Öl verschmutzt. Das Öl wurde mit Ölbindemittel aufgenommen und entsorgt.
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Ausgerückt: Kdow, GW-L2, MTW

 

Sirenensignale

Wie werden Sie informiert?

Um bei größeren Schadenereignissen wie z.B. Unglücksfällen oder Unwetterkatastrophen die Bevölkerung zu warnen, werden neben Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr und Polizei auch örtliche Sirenen eingesetzt.

 

Alarmierung der Feuerwehr
Feuerwehr
Bedeutung des Sirenensignals:
Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr zu dringenden Einsätzen.

Verhaltensregel:
Achten Sie als Verkehrteilnehmer jetzt besonders auf Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinhorn.Die Hilfsorganisationen sind auf freie Verkehrswege angewiesen!

Warnen der Bevölkerung
Bevölkerung
Bedeutung des Sirenensignals:
Warnung der Bevölkerung vor besonderen Gefahren.

Verhaltensregel:

  • Achten Sie auf Rundfunkdurchsagen (z.B. HR 3 oder FFH) und Lautsprecherdurchsagen der  Hilfsorganisationen. (Vom Zeitpunkt des Sirenensignals bis zur Rundfunkdurchsage kann einige Zeit vergehen!).
  • Gebäude aufsuchen (nehmen Sie bitte vorübergehend auch Passanten auf)
  • Fenster und Türen schließen.
  • Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten
  • Kinder ins Haus holen.
  • Nachbarn und ausländische Mitbürger verständigen.
  • Falls Sie mit dem Auto unterwegs sind, gilt dies auch für Ihr Fahrzeug!
  • Helfen Sie älteren und behinderten Menschen.

 

Erst nach der Entwarnung (Rundfunk- / Lautsprecherdurchsagen) das Gebäude wieder verlassen.

Nach dem Krieg blieben die "alten" legendären E57 Sirenen auf den Häusern installiert und dienten früher schon zur Alarmierung der Feuerwehr bzw. zum Warnen der Bevölkerung. Nachdem der "kalte Krieg" zu Ende war wurden vom Zivielschutz viele der Sirenen abgebaut, da die Feuerwehr mittlerweile überwiegend die "stille Alarmierung" mittels Funkmeldeempfänger nutzt.

Nach den Ereignissen vom 11.September 2001 in den USA sah man sich aber einer neuen "Gefahr" gegenüber und baute das Netz der Warneinrichtungen wieder auf. Allerdings kommen heute vermehrt die elektronischen Sirenen zum Einsatz, deren Klang doch etwas gewöhnungsbedürftig ist. 

Um den Unterschied einmal hörbar zu machen, haben wir hier die einzelnen Signale aufgelistet zum anhören:

(Lautsprecherinstellungen beachten!)

Signal

alte Sirene (E57)

Neue Sirene (elektronisch)

Alarmierung der Feuerwehr anhören Feuerwehr_E57 anhören Feuerwehr_Digital
Warnen der Bevölkerung anhören Warnung_E57 anhören Warnung_Digital

 

Übrigens: Immer am vierten Samstag im Monat, findet eine Überprüfung der Sirenenanlagen in allen Stadtteilen statt. Ca. um 12 Uhr mittags-achten Sie einmal darauf. 

 

Waldbrandgefahr

 

 

Trockenzeit – Waldbrandgefahr!

Langanhaltende Trockenheit stellt eine große Gefahr für einen Waldbrand dar. Schon eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe, eine ungünstig zur Sonne liegende Glasscheibe etc., reichen aus um einen Waldbrand auszulösen. Seien Sie deshalb besonders in den trockenen und heissen Monaten des Jahres vorsichtig wenn Sie sich im Wald bewegen. Werfen Sie keine Zigarettenstummel weg und zünden Sie kein offenes Feuer an. Stellen Sie ihr Auto nicht auf trockenen Grasflächen ab, ein heißer Katalysator kann das Gras entzünden!

Sollten Sie beim Spazierengehen, beim Autofahren oder sonst irgendwie auf einen Waldbrand aufmerksam werden, rufen Sie umgehend die Feuerwehr – Notruf 112


Aktuelle Waldbrandgefahr

 

Der Deutsche Wetterdienst stellt jederzeit aktuelle Informationen zur Waldbrandgefahr bereit. Die nachfolgende Grafik zeigt die derzeitige Gefahrensituation


Legende Waldbrandgefahrenindex M68, international

Gefährdungsstufe

1

2

3

4

5

Beschreibung

sehr geringe Gefahr

geringe Gefahr

mittlere Gefahr

hohe Gefahr

sehr hohe Gefahr

 

Den aktuellen Waldbrandindex finden Sie >>HIER<< (Bundesland Hessen auswählen, unser Bereich ist ganz unten in der Tabelle >Schaafheim-Schlierbach)

 

Hotelaufenthalt

Was tun beim Hotelbrand?

Die Urlaubszeit ist bekanntlich die schönste Zeit des Jahres. Entspannung und Erholung weitab von der alltäglichen Umgebung lassen den Akku wieder auftanken.

Viele von uns zieht es zur Entspannung in die Ferne. Doch die Sicherheitsstandards in einigen Hotels – besonders in entfernteren Ländern – entsprechen nicht dem was wir hier gewohnt sind.

Hier ein paar Tipps,die Ihnen helfen, bei Bränden in Ihrem Urlaubsquartier möglichst keinen Schaden zu nehmen:

  • Ermitteln Sie schon bei Ankunft im Hotel, wo sich Feuermelder und Feuerlöscher befinden. Erkunden Sie die Fluchtwege und prüfen Sie, ob diese benutzbar sind. Notfalls müssen Sie sich hier auch bei Rauch und Dunkelheit zurecht finden.
  • Prüfen Sie, ob sich Ihr Zimmerfenster öffnen lässt und ob Sie auf diesem Weg im Falle eines Brandes flüchten können.
  • Sollte trotz aller Vorsicht in Ihrem Hotel tatsächlich ein Feuer ausbrechen, alarmieren Sie sofort die Hotelzentrale oder besser noch direkt die Feuerwehr. Verlassen Sie sich nicht auf andere!
  • Warnen Sie Ihre Zimmernachbarn! Sind Ihnen die Fluchtwege durch Feuer oder Rauch versperrt, schließen Sie sofort wieder die Zimmertür und machen Sie sich am Fenster bemerkbar!
  • Benutzen Sie im Brandfall generell niemals einen Aufzug. Er kann stecken bleiben und zur tödlichen Falle werden.
  • Melden Sie sich nach Verlassen des Gefahrenbereichs sofort beim Hotelmanagement, damit die Feuerwehr nicht unnötiger Weise nach Ihnen suchen muß.
  • Achten Sie auch bei Diskotheken – und Gaststättenbesuchen oder anderen Veranstaltungsräumen auf die ausgewiesenen Notausgänge. Bemerken Sie, dass diese zugestellt oder fest verschlossen sind, machen Sie das Personal darauf aufmerksam und meiden Sie künftig solche Lokale.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen und sicheren Urlaub.

 

 

 

Rettungskarte

Viele haben schon davon gehört, doch die Wenigsten haben Sie in ihren Fahrzeuegen.

Rettungskarten sind bei schweren Straßenverkehrsunfällen überlebenswichtig. Denn auf diesen finden die Rettungskräfte die notwendigen Informationen über das Fahrzeug wie beispielsweise Stahl-Verstärkungen in der Karosserie, Lage der Airbags, Batterien und Tanks. Die Helfer wissen dann zum Beispiel, wo sie das Auto am besten Aufschneiden, um die Insassen schnellstmöglich retten zu können.

Die Entwicklung der Datenblätter haben in den vergangenen Jahren besonders die Automobilindustrie, der ADAC und die Rettungskräfte vorangetrieben. Auch der Bundesverkehrsminister unterstützt diese Karte und will es künftig auch den Feuerwehren ermöglichen, direkt auf Fahrzeugdaten des Kraftfahrtbundesamts zugreifen zu können. „Alle Autofahrer sollten die Rettungskarte unter der Sonnenblende dabei haben. Oft ist dies aber nicht der Fall oder es fehlen am Unfallort noch detaillierte Informationen über den genauen Fahrzeugtyp, das Modell oder die Umrüstungen, etwa „Gasbetrieb“, erläutert der Verkehrsminister. Die Feuerwehr solle deshalb nun einen direkten Draht nach Flensburg und Zugriff auf das zentrale Fahrzeugregister haben. Dadurch könnten die Rettungskräfte schnell das richtige Datenblatt heraussuchen und zur Hilfe nehmen.

Mehr Informationen, sowie die Rettungskarten für die gängigen Modelle findet man im Internet unter www.rettungskarte.de.

Der ADAC empfiehlt, sich die Daten herunterzuladen, auszudrucken und hinter die Fahrersonnenblende des eigenen Autos zu stecken.

Los gehts: Karte downloaden, ausdrucken und ab damit unter die Sonnenbelnde – für IHRE Sicherheit!

 

 

Sonderrechte

Sonderrechte der Feuerwehr nach §35 Straßenverkehrsordnung (STVO)

Unstrittig ist sicherlich, dass bei Feuerwehreinsätzen der Faktor Zeit eine wesentliche Rolle spielt. Deshalb ist es wichtig, dass die Einsatzstelle möglichst rasch und ohne verkehrsbedingte Verzögerungen erreicht wird. Der Gesetzgeber hat diese Notwendigkeit erkannt und der Feuerwehr im Einsatz Vorrechte im Straßenverkehr eingeräumt.

Hierbei handelt es sich einmal um die Befreiung der Feuerwehr von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (Sonderrecht nach § 35 StVO) zum anderen um das Verhalten der übrigen Verkehrsteilnehmer, wenn von Fahrzeugen der Feuerwehr blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn verwendet wird (Verhalten nach § 38 Absatz 1 Satz 2 StVO).

Vorraussetzung für die Inanspruchnahme des Sonderrechts ist die Erfüllung einer hoheitlichen Aufgabe, die dringend geboten sein muss. Das Sonderrecht darf nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Anspruch genommen werden.

Das Sonderrecht befreit nur von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung. Die Inanspruchnahme des Sonderrechts nach § 35 StVO beinhaltet nicht, dass man die Vorschriften des Straßenverkehrsgesetzes oder des Strafgesetzbuchs außer Acht lassen kann.
Beispiele für dringende lebenswichtige und / oder schädenabwehrende Einsätze im hoheitlichen Auftrag können u. a. sein:

  • Schadenfeuer,
  • schwere Verkehrsunfälle,
  • Eisenbahnunglücke,
  • Flugzeugabstürze,
  • Explosionen,
  • Chemieunfälle,
  • Überschwemmungen
  • Unwetter.

Die Feuerwehr darf das Sonderrecht nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Anspruch nehmen. Das bedeutet, dass keine schuldhafte Gefährdung und / oder Schädigung Dritter herbeigeführt werden darf und die Beeinträchtigung des übrigen Straßenverkehrs so gering wie möglich gehalten werden muss. Das besagt, dass die Feuerwehr die Verkehrsregeln – soweit dies nach dem Einsatzauftrag möglich ist – zu befolgen hat. Sie darf davon nur abweichen, wenn dies dringend geboten ist. Dabei ist die jeweilige Verkehrslage natürlich zu berücksichtigen.

Die Fahrzeuge der Feuerwehr dürfen nach § 38 StVO blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn verwenden, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abzuwenden oder bedeutende Sachwerte zu erhalten sind.

Aus dem Wortlaut des § 35 Absatz 1 StVO und nach der neuesten Rechtsprechung und Literatur dürfen Feuerwehrangehörige mit ihren Privatfahrzeugen auf dem Weg von der Wohnung zum Feuerwehrstützpunkt auch das Sonderrecht in Anspruch nehmen, soweit dies zur Erfüllung ihres Einsatzauftrags dringend erforderlich ist. Dabei muss erhöhte Aufmerksamkeit angewendet werden, weil die anderen Verkehrsteilnehmer nicht erkennen können, dass hier ein Vorrecht in Anspruch genommen wird.

 
 

 

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