Einsatz Nr. 61: Öl aus Pkw 15.07.2012

Nr. 61-2012  
Datum: 15.07.2012
Alarmzeit: 01:19 Uhr
Einsatzort: Ziegelhüttenstraße
Alarmstichwort: Öl aus Pkw
Ereignis: Beim Abtransport des Pkw (Einsatz Nr. 60) lief das restliche Öl aus.
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Ausgerückt:  Kdow, GW-L2
Weitere Kräfte: Polizei

 

Einsatz Nr. 60: VU mit Motorrad 14.07.2012

Nr. 60-2012  
Datum: 14.07.2012
Alarmzeit: 23:58 Uhr
Einsatzort: Ziegelhüttenstraße
Alarmstichwort: Person steckt in Pkw
Ereignis: Ein Motorradfahrer prallte gegen einen stehenden Pkw und wurde durch die Frontscheibe auf den Beifahrersitz geschleudert.
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Ausgerückt:  Kdow, ELW1, LF16-12, RW1, GW-L2,
Weitere Kräfte: Rettungsdienst, Notarzt, Polizei

Der Fahrer eines Motorrades war auf der Ziegelhüttenstrasse in Richtung "Erloch" unterwegs. Aus bisher nicht geklärter Ursache fuhr er nach links auf die Gegenfahrbahn, touchierte einen Randstein und prallte frontal auf einen dort geparkten PKW.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Biker in das Fahrzeug geschleudert, der Oberkörper steckte im Fahrzeuginnenraum, beide Beine ragten aus der Windschutzscheibe.

Sofort nach Eintreffen wurde der Verletzte durch die Feuerwehr betreut, der Brandschutz wurde sichergestellt, die Rettung vorbereitet und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurden die A-Säule und die Beifahrertür des PKW entfernt um den Verunfallten aus seiner Zwangslage zu befreien. Nach zehn Minuten war die Rettungsaktion abgeschlossen und der Verunfallte konnte an den Rettungsdienst übergeben werden. Weiterlesen

Einsatz Nr. 59: BMA Alarm 10.07.2012

 

 Nr. 59-2012

 

Datum: 10.07.2012
Alarmzeit: 6.40 Uhr
Einsatzort: Seniorenwohnheim Harreshausen
Alarmstichwort: BMA Alarm
Ereignis: Ein Rauchmelder hatte ausgelöst, kein Feuer feststellbar
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Ausgerückt: Kdow, ELW1, LF16-12, GM22,
Weitere Kräfte: Rettungsdienst

 

2 Kameraden erhalten Anerkennungsprämie des Landes Hessen

Für dreissig Jahre und vierzig Jahre aktive Dienstzeit wurden die beiden Kameraden Siegfried Kinz (30 Jahre) und Heinrich Siebenschuh (40 Jahre) im Verlauf der Jahreshauptversammlung der Feuuerwehren der Stadt Babenhausen geehrt. Diese Anerkennungsprämie wurde in diesem Jahr zum ersten Mal vom Land Hessen ausgezahlt. Wir gratulieren unseren beiden Kameraden hierzu recht herzlich.

 

  Heinrich Siebenschuh

 

 Siegfried Kinz

Heinrich Siebenschuh und Siegfried Kinz bei der Überreichung der Anerkennungsprämie

 

 

Rund 15.807 Stunden für die Bürger – Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Stadt Babenhausen

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung aller Babenhäuser Wehren bestätigten die Aktiven Mario Wörner im Amt des Stadtbrandinspektors. Dazu erhielten 15 Feuerwehrmänner die vom Land Hessen initiierte Anerkennungsprämie.

Zum Jahresende zählte die Stadt 208 Aktive in fünf Feuerwehren. Den Vereinen gehörten insgesamt 1760 Mitglieder an. 2011 wurden die Blauröcke zu insgesamt 176 Einsätzen alarmiert. Das sind 28 weniger als 2010. Davon waren 48 Brände, 87 Hilfeleistungen, 15 Fehlalarme und 26 sonstige Einsätze. Die Hilfeleistungen setzten sich aus der Beseitigung von 29 Ölspuren, Einsätzen bei fünf Verkehrsunfällen und 13 Naturereignissen zusammen. 15 Mal rückte man wegen Tieren bzw. Insekten aus. Die meisten Einsätze fielen auf die Kernstadt (124), Langstadt folgte mit 27, das Schlusslicht bildete Harpertshausen mit drei. Von den 176 Einsätzen waren 55 gebührenpflichtig.

Die Spitze der Babenhäuser Feuerwehr bleibt für weitere fünf Jahre unverändert: Unser Bild zeigt von links Pressesprecher Werner Flechsenhar, den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Kai Pasek, Stadtbrandinspektor Mario Wörner, Stadtjugendfeuerwehrwart Frank Herdt, Bürgermeisterin Gabi Coutandin und den stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart Oliver Selzer.

Verhalten bei Gewitter

 

Verhaltensregeln:

 

  • Ist anhand der Wetterlage mit einem Gewitter zu rechnen, sollte der Aufenthalt im Freien gemieden werden.
  • Gebäude mit Blitzschutz und Fahrzeuge mit Metallkarosserie bieten Schutz.
  • Hat man keine Möglichkeit für einen Unterschlupf, dann sollte man einen möglichst tiefen Punkt im Gelände aufsuchen. Dort sollte man sich mit zusammengezogenen Füßen hinhocken.
  • Keinen vermeintlichen Schutz unter Bäumen suchen. Bäume sind bei Gewittern extrem blitzschlaggefährdet und somit auch kein geeigneter Regenschutz. Ein Wald ist kein guter Ort um sich bei einem Gewitter zu schützen. Jederzeit kann der Blitz in einen Baum einschlagen und Gewitterböen können Äste abbrechen lassen. Sogar ganze Bäume können entwurzelt werden.
  • Auf Wiesen, Feldern, Berggipfeln, Hügeln, ungeschützten Aussichtstürmen etc. nicht aufrecht stehen, sondern Mulden, Talsenken usw. aufsuchen und möglichst klein in hockender Stellung verweilen.
  • Während eines Gewitters nicht im Wasser aufhalten.
  • Spürt man das Nahen eines Blitzes, etwa durch Hautkribbeln, sofort mit gesenktem Kopf hinhocken und die Knie mit den Armen umfassen.
  • Die nächste Hütte, ein Haus oder Auto aufsuchen.
  • Nicht in Gruppen nahe beieinander stehen sondern getrennt Schutz suchen.
  • Zu Metallzäunen, Bäumen, Baumgruppen, Waldrändern einen Mindestabstand von drei Metern einhalten.

Innerhalb von Gebäuden

 

Telefongespräche sollten verschoben werden. Telefonieren mit einem schnurlosen Telefon ist dagegen problemlos.

Alle elektrischen Geräte, die an einem Leitungsnetz im Haus angeschlossen sind, sollten aus der Steckdose gezogen werden (Strom, Telefon, Netzwerk, Antenne). Generell sollte der Kontakt mit metallischen Leitungen, die von außen ins Haus führen, gemieden werden.

Sind Wasserleitungen nicht richtig am Potentialausgleich angeschlossen, dann kann die Berührung mit Wasser zur Gefahr werden. Aus Sicherheitsgründen sollte das Duschen und Baden bei Gewitter vermieden werden.

 

Wie soll man sich bei Gewitter auf dem Sportfeld verhalten?

 

Auf Sportfeldern kommt es – wie bei sonstigen Veranstaltungen im Freien – immer wieder zu Blitzunfällen, wenn Menschen die höchsten „Punkte“ der Umgebung sind.

Die Gefahr wird durch aufgespannte Regenschirme vergrößert, da diese noch weiter aus der Umgebung herausragen. Es ist daher ratsam, Regenschirme, Fahnen und ähnliches auf den Boden zu legen und das Spiel zu unterbrechen, bis das Gewitter vorbeigezogen ist.

In Stadien sind die Zuschauer auf offenen Tribünen am stärksten durch Blitze gefährdet. Ist dagegen eine Überdachung aus Stahl oder Stahlbeton vorhanden, vermindert sich die Gefahr durch Blitzschlag erheblich.

Eine besondere Gefährdung besteht für Besucher in unmittelbarer Nähe von Licht- und Fahnenmasten, die zwar in der Regel mit einer Erdungsanlage ausgestattet sein müssen, von denen aber unter Umständen der Blitzstrom überspringen kann. Von derartigen Masten soll man deshalb mindestens drei Meter Abstand halten.

Sofern sich Schiedsrichter oder Veranstalter entschließen, ein Spiel oder einen Wettkampf wegen eines Gewitters zu unterbrechen oder gar abzubrechen, muss vor allem Vorsorge getroffen sein, dass es zu keiner Panik kommt. Sonst könnte es unter Umständen mehr Opfer geben als durch Blitzschlag.

 

Ist es gefährlich, einem Verunglückten sofort zu helfen?

 

Ein Blitzschlag verursacht meist schwere Verbrennungen; auch Lähmungen, Atemstillstand, Gehirnschäden und Bewusstseinsstörungen können eintreten. Die sofortige Erste Hilfe kann lebensrettend sein. Bis ärztliche Hilfe eintrifft, können sich Ersthelfer problemlos um den Verletzten kümmern. Für sie besteht generell keine Gefahr, denn der Blitzstrom entweicht in maximal zwei Sekunden aus dem Körper.

Quelle: Feuerwehr Thüringen

Einsatz Nr. 58: Wasserschaden 01.07.2012

Nr. 58-2012  
Datum: 01.07.2012
Alarmzeit: 23:41 Uhr
Ort: Industriestraße
Stichwort: Hilfeleistung
Ereignis: Aufgrund eines abgerissenen Wasserschlauches an einer Waschmaschine lief Wasser ins Gebäude.
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Ausgerückt: Kdow, ELW1, GW-L2

 

2 Tages-Übung der Freiwilligen Feuerwehr Babenhausen

2 Tages-Übung der Freiwilligen Feuerwehr Babenhausen

Zu einer umfangreichen Übung treffen sich die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Babenhausen am 28. und 29. Juni 2013.

Schon lange im Vorfeld hatten sich die Verantwortlichen im Feuerwehrausschuss Gedanken über die Gestaltung dieser Übung gemacht. Es wird in zwei Gruppen geübt und es stehen zwei Themenblöcke zur Verfügung die im normalen Übungsalltag nicht so umfänglich wie im jetzigen Rahmen abgehandelt werden können.

Der Übungsabschnitt Technische Hilfeleistung führt die Feuerwehrangehörigen in die ehemalige Kiesgrube Hardt an der Dudenhöfer Strasse. Hier wartet eine größere einsatztaktische Herausforderung auf die Einsatzkräfte. Thema ist das Bewegen von Lasten. Vor den praktischen Anwendungen wird aber immer erst eine kleine theoretische Lerneinheit von den Instruktoren durchgeführt. Ja nach Kenntnisstand wird dabei Wissen aufgefrischt, bzw. neu erworben. 

Mit den technischen Geräten haben die Einsatzkräfte zahlreiche Möglichkeiten mit Lasten umzugehen. Es kann gehoben, gedrückt oder gezogen werden. Dazu muss vor jedem Arbeitsschritt eine Bewertung der Lage vorgenommen werden. Aufgrund dieser Einschätzung werden dann die Maßnahmen koordiniert und durchgeführt. Ziel ist es, dass jeder Übungsteilnehmer möglichst viele Geräte und ihre Wirkungsweise kennenlernen kann. Die Auswahl der techn. Geräte für diesen Zweck ist relativ groß, es können Hebekissen, Hydraulikstempel, Greifzug, Seilwinde, Umlenkrollen und Rettungsspreizer zum Einsatz kommen. Vor und während dieser Übungen sind einige Faktoren zu beachten: Die Beschaffenheit der Umgebung muss bewertet werden (Untergrund, Gefahrenpotenzial durch Geländebeschaffenheit etc.), Sicherheitszonen müssen eingerichtet werden und jede durchgeführte Aktion muss aufmerksam beobachtet werden. Beim Bewegen von Lasten kann es zu Veränderungen an Material, Masseschwerpunkten und Untergründen kommen, was sich auch auf die Sicherheit der Einsatzkräfte auswirken kann. Insbesondere der seltene Einsatz der Seilwinde des Rüstwagens erfordert besondere Vorsicht und Umsicht. Das Stahlseil der Winde unterliegt einer Belastungsgrenze die unbedingt zu beachten ist. Wenn solch ein Seil einmal reißt, besteht für Einsatzkräfte und mögliche Zuschauer eine enorme Verletzungsgefahr. Deshalb wird beim Windeneinsatz eine besonders große Sicherheitszone eingerichtet.

Wichtigste Schritte zum Erfolg sind bei diesen und allen anderen Übungen/Einsätzen die erfolgreiche Teamarbeit, die ständige Neubewertung der sich verändernden Lage und das Diskutieren verschiedener Durchführungsmöglichkeiten.

Ein besonderer Dank geht in diesem Zusammenhang an die Verantwortlichen der Firma Hardt, die der Feuerwehr wieder einmal schnell und unproblematisch geholfen und das Firmengelände zur Verfügung gestellt haben.

Die zweite Station führt die Einsatzkräfte in den Neubau der Joachim-Schumann-Schule. Dort werden, mithilfe eines neuen Einsatzfahrzeuges der Continental-VDO Werkfeuerwehr, eine Übung mit Massenanfall von Verletzten und die Evakuierung von Gebäuden geübt. Ziel ist die koordinierte Versorgung der Verletzten mit den vor Ort verfügbaren Materialien zu bewältigen. Das neue Fahrzeug der Werkfeuerwehr bietet dabei eine große Zahl von Möglichkeiten an, auch solche die bei einer Freiwilligen Feuerwehr nicht unbedingt vorhanden sind.

Nachdem die Gruppen beide Stationen erfolgreich abgearbeitet hatten, steht am Samstagnachmittag noch eine besondere Abschlussübung auf dem Programm. Auf dem Gelände des Luftsportclubs wird ein nicht alltägliches Szenario geübt: Der Zusammenprall eines Luftfahrzeuges mit einem PKW. Dabei gerät das Kleinflugzeug in Brand und im PKW sind verletzte Personen eingeklemmt. Ziel dieser Übung ist es, Menschenrettung und Brandbekämpfung parallel zu koordinieren. Hierzu müssen zwei Abschnitte gebildet werden die unabhängig von einander arbeiten, da Brandbekämpfung und Personenrettung den gleichen Stellenwert haben und alle erforderlichen Arbeiten unmittelbar eingeleitet werden müssen.

Nach dem Ende des offiziellen Teils am Samstag waren dann alle Übungsteilnehmer mit ihren Familien zu einem gemeinsam Grillabend im Feuerwehrstützpunkt eingeladen.                                                                                                            

                                                                                                                                                                                      wf

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