Feuer in Chemielehrsaal

 Am 14.12.2011 um 14:05 Uhr alarmierte die Leitstelle Darmstadt/Dieburg uns zu einem bestätigten Feuer in die Gesamtschule Babenhausen. Aus bisher nicht geklärter Ursache, brach im 1. OG in einem Chemielehrsaal ein Feuer aus. Mit zwei Trupps unter Atemschutz und einem C-Rohr konnte das Feuer schnell abgelöscht werden. Um den Rauchschaden im Schulgebäude so gering wie möglich zu halten, entschied sich der Einsatzleiter für einen Außenangriff über den Balkon. Die anschließenden Lüftungsmaßnahmen sowie die Kontrolle der Zwischendecke und Zwischenwände mit der Wärmebildkamera auf verstecke Glutnester dauerten bis 15:15 Uhr an.

Türöffnungsseminar der FF Babenhausen

 Am Samstag, den 19.11.2011 trafen sich zehn Mitglieder der Einsatzabteilung um sich mit dem Thema „Notfalltüröffnungen“ zu beschäftigen. Unterteilt war das Seminar in einen Block Theorie und einen zweiten großen Block Praxis.

Themen waren unteranderem: Rechtliche Grundlagen, Aufbau und Funktion von Schlössern und Schließzylindern, taktisches Vorgehen, sowie Geräte und Werkzeuge zum zerstörungsfreien und gewaltsamen Öffnen von Türen.

Welches Werkzeug ist für welches Schloss am besten geeignet? – Diese und andere Fragen konnten ausgiebig an Übungsmodellen sowie Türen der verschiedensten Arten geübt werden. Schließzylinder waren im „Überfluss“ vorhanden, sodass jeder Teilnehmer intensiv üben konnte.

Seit zwei Jahren gibt es in Babenhausen eine extra Alarmschleife speziell für Notfalltüröffnungen. Damit die Einsatzkräfte immer auf dem aktuellen Stand sind, sind regelmäßige Fortbildungen auf diesem Gebiet notwendig.

Unser ganz besonderer Dank gilt es dem Organisator und Ausbilder des Seminares, Markus Spengler, zu sagen!

 

Jahresabschlussübung 22.10.2011

 

Atemschutztrupp in Notlage

Qualm dringt aus dem Wohnhaus zwischen der Volksbank und dem ehemaligen Tengelmann- Markt in der Platanenallee. An zwei geöffneten Fenstern im Obergeschoss rufen Menschen verzweifelt um Hilfe, als die Babenhäuser Feuerwehrleute am Einsatzort eintreffen.

Auf dem Bürgersteig gegenüber stehen zahlreiche große und kleine Schaulustige, die das Spektakel interessiert beobachten. Pressesprecher Werner Flechsenhar informiert sie per Mikro über das Geschehen, denn die Freiwillige Feuerwehr der Kernstadt hatte am Weiterlesen

Übung Absturzsicherung am 24.09.2011

 Am Morgen des 24.09.2011 trafen sich 7 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Babenhausen und zwei Ausbilder im Stützpunkt Babenhausen. Übungsobjekt war ein Baukran auf der Baustelle des neuen Altersheimes. Nachdem ein wenig Theorie und Knotenkunde durchgeführt wurden, wurde das richtige Anlegen der Auffanggurte geübt.

Hierbei ist zu beachten, dass die Bebänderung des Gurtes korrekt festgezogen wird. Bei einem Sturz in den Gurt muss dieser enorme Kräfte aushalten.

Nachdem alle Teilnehmer einen Gurt anprobiert hatten, wurde der senkrechte Vorstieg geübt. Am Mast kletterten die Teilnehmer hoch und setzten dabei so genannte Zwischensicherungen. Der Sinn hierbei ist, dass bei einem Sturz der Fw-Angehörige nur bis zur letzten Sicherung fallen kann. Ein Sturz auf den Boden wird dadurch verhindert.

Anschließend wurde es ernst. In Form einer Höhengewöhnung sollte sich jeder von der Plattform des Krans abseilen. 30 Meter galt es hierbei am Seil ab zu fahren. Der Aufstieg zur Plattform war nur über eine Leiter, die im Inneren des Mastes verlief, möglich. Hier musste sich auch gegen einen Absturz mit Bandschlingen und Karabinern gesichert werden. Jede Sprosse der Leiter wurde als Sicherung verwendet. Oben angekommen, hatte man einen super Blick über Babenhausen. Nachdem sich jeder ein bisschen an die Höhe gewöhnt hatte, wurde eine Abfahrstrecke aufgebaut. Mit einer Abseilacht konnte jeder die Geschwindigkeit des Abfahrens selbst steuern. Gesichert wurde jeder redundant. Das heißt, es sind immer mindestens zwei Seile an denen der Fw-Angehörige hängt- Beim möglichen Versagen eines Seils, wird der Fw- Angehörige noch durch ein zweites gehalten. Für einige war dies eine ganz neue Erfahrung. Es gehört auch eine gehörige Portion Mut dazu, über die Brüstung des Krans zu steigen. Doch am Boden angekommen, hatten alle ein Lächeln auf dem Gesicht. Der Faktor Spaß sollte bei keiner Ausbildung fehlen.

Nun gilt es an dieser Stelle noch Danke zu sagen: Danke an die Baufirma, dass wir den Baukran benutzen durften und danke für die Gute Verpflegung von Seiten der Feuerwehr Babenhausen. Wir, das Ausbilderteam Christian Karn und Andreas Lindner, stehen gerne für weitere Ausbildungen zur Verfügung.

Feuerwehr Babenhausen arbeitet 12 Einsätze in 40 Stunden ab

 Reichlich Arbeit hatten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Babenhausen vom 24.08. – 26.08. 2011. Innerhalb von 40 Stunden wurden die Einsatzkräfte zu zahlreichen, unterschiedlichen Einsätzen alarmiert.

Bedingt durch Gewitter- und Starkregen mussten am Mittwoch hauptsächlich Wasser- und Sturmschäden beseitigt werden. Hauptschwerpunkt war hierbei die B26. Eigentlich sollte hier nur ein umgefallener Baum beseitigt werden. Dabei blieb es aber nicht, zusammen mit dem zuständigen Revierleiter wurden insgesamt vier Bäume gefällt, um die Verkehrssicherheit in diesem Abschnitt wieder herzustellen. Für die Dauer von zwei Stunden musste die B26 dafür gesperrt werden. In dem entstandenen Rückstau musste dann auch noch eine Ölspur, die durch einen defekten Bus entstand, beseitigt werden. Eigentlich zuständig für solche Arbeiten ist das Amt für Straßen- und Verkehrswesen, allerdings gibt es dort keinen Bereitschaftsdienst, der wurde von den politisch Verantwortlichen nicht berücksichtigt. So werden diese Aufgaben nach Feierabend und am Wochenende den Feuerwehren augelastet, zusätzlich zu allen anderen Aufgaben die von den Feuerwehren zu bewältigen sind.

Am 25.08. wurden die Einsatzkräfte zu einer dringenden Türöffnung und zum Einfangen einer Schlange alarmiert. Die Ringelnatter die sich in die Stadtmühle verirrt hatte, trat beim Anblick der Blaulichter allerdings sehr schnell den Rückzug ins Freie an. Am Abend wurde dann trotz der Einsatzbelastung auch eine geplante Übung durchgeführt.

Der 26.08. begann um kurz nach 4 Uhr mit einer Alarmierung in die Fahrstraße. In einem Restaurant lief Wasser aus der Decke, der Grund dafür hatte aber nichts mit den Unwetterfolgen zu tun.

Gegen 9 Uhr kam dann die Alarmierung zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Unter großem Aufwand wurde die technische Bergung durchgeführt, einmal mehr ein Einsatz der physisch und vor allem psychisch sehr herausfordernd war. Während der Arbeiten auf der B26 kam es auch noch zu einem Schmorbrand in einem Kindergarten. Dort waren kleine Löscharbeiten und Lüftungsmaßnahmen erforderlich.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B26, ein PKW-Fahrer getötet, zwei Verletzte

 

Zu einem schweren Verkehrsunfall wurde die Freiwillige Feuerwehr Babenhausen am Freitag, 26.08. 2011 gegen 9 Uhr alarmiert. Auf der B26 in Fahrtrichtung Aschaffenburg waren drei Fahrzeuge in einen Frontalunfall verwickelt.

Laut Ermittlungen der Polizei Dieburg war ein PKW-Fahrer mit seinem Fahrzeug und Anhänger in Richtung Aschaffenburg unterwegs. Aus noch nicht geklärter Ursache kam er dabei in den Gegenverkehr und prallte auf einen entgegenkommenden LKW. Der Fahrer des LKW versuchte noch auszuweichen, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der PKW-Fahrer so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag.

Aufgrund des LKW-Ausweichmanövers kam es dann auch noch zum Zusammenprall mit einem hinter dem PKW fahrenden Kastenwagen. Hierbei wurden die beiden Insassen leicht verletzt und per Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Babenhausen mit 5 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften, die Ersthelfer der Feuerwehr Langstadt, zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie drei Fahrzeuge der Polizei Dieburg und eine Fahrzeug der Polizei aus Ober-Ramstadt.

Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter zur Einsatzstelle angefordert. Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie zur Unfallaufnahme war die B26 in beiden Richtungen gesperrt.

TH VU Wald

Praktisches Ausbildungshalbjahr hat begonnen

Mit der ersten praktischen Übung im Jahr 2011 wurde am Donnerstag, den 14.04.2011 das praktische Ausbildungshalbjahr bei der FF Babenhausen eingeläutet.

Auf dem Ausbildungsplan stand das Thema „Technische Hilfeleistung Wald“.

Es galt einen verunfallten Waldarbeiter der unter einem Baum eingeklemmt war zunächst zu finden und danach verletzten orientiert zu retten. Dazu musste mit Hilfe von Kettensägen zunächst ein Zugang zum Verletzten geschaffen werden. Ausgebildete Sanitäter der Feuerwehr leisteten Erste Hilfe und betreuten den Verletzten. Um den Verunfallten aus seiner Zwangslage zu befreien, entschied man sich ihn unter den Baumstamm frei zu graben. Parallel dazu musste ein Waldweg von umgefallenen Bäumen befreit werden, um einen Zugang für den Notarzt- und den Rettungswagen zu schaffen.

Oberstes Übungsziel bei dieser Übung war der sichere Umgang mit Motorkettensägen.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B26 – 1 Toter, 1 Verletzter

Ein PKW-Fahrer der in Richtung Stockstadt unterwegs war, überholte laut Zeugenaussagen eine Fahrzeugkolonne im Überholverbot. Er touchierte beim Überholvorgang einen PKW auf der Fahrerseite und prallte in der Folge dann frontal auf einen LKW. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug des Unfallverursachers stark deformiert. Trotz ausgelöster Airbags war der Fahrer im PKW eingeklemmt und wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Die Feuerwehr Babenhausen, die Ersthelfer der Feuerwehr Langstadt, Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Polizei wurden zur Einsatzstelle alarmiert. Der Rettungswagen aus Schaafheim traf als erstes Fahrzeug an der Unfallstelle ein. Die Besatzung konnte allerdings nur noch den Tod des Fahrers feststellen.

Die Feuerwehr Babenhausen übernahm die Absperrung der Einsatzstelle und stellte den Brandschutz sicher.

Die B 26 war für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Polizei und einen Sachverständigen komplett gesperrt.

Zur anschließenden Bergung musste das Fahrzeug mit hydraulischem Rettungsgerät zerlegt werden. Der Fahrer des LKW erlitt neben einem Schock noch leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst versorgt.

Eingesetzt waren die Feuerwehren mit 6 Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften, der Notarzt aus Gr.-Umstadt, zwei Rettungswagen, der organisatorische Leiter Rettungsdienst, die Ersthelfer aus Langstadt, zwei Streifen der Polizeistation Dieburg und ein Sachverständiger. Zur Betreuung der Einsatzkräfte war die Notfallseelsorge vor Ort.

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