Einsatz Nr. 66: Pressesprecher 29.07.2012

Nr. 66-2012  
Datum: 29.07.2012
Alarmzeit: 07:12 Uhr
Einsatzort: Dieburg
Alarmstichwort: Pressesprechereinsatz
Ereignis: Unwettereinsatz
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Ausgerückt: MTW
Weitere Kräfte:  

Bedingt durch die sehr starken Regenfälle während der Nacht war das Campinggelände anlässlich des Festivals Traffic Jam überflutet. In Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und dem anwesenden Sicherheitsdienst wurde das Gelände geräumt. Über 2.000 Besucher, die in Zelten übernachtet hatten wurden vom Gelände geleitet. In der ABC-Halle in Dieburg wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet. 91 Personen nahmen das Angebot an. Sie wurden mit Shuttle-Bussen in die Halle gefahren, dort namentlich erfasst und mit Decken und warmen Getränken versorgt. Alle anderen Gäste traten in eigenen Fahrzeugen die Heimreise an oder wurden von Angehörigen abgeholt. Stark frequentiert waren auch zahlreiche gastronomische Betriebe in der näheren Umgebung. Das Festgelände wurde von Polizei und Sicherheitsdienst abgeriegelt und im Rahmen der Eigentumssicherung überwacht.

Die Räumung des Geländes verlief sehr diszipliniert, lediglich eine Besucherin erlitt eine Schnittverletzung.

Des Weiteren mussten die Feuerwehren aus Dieburg, mit Unterstützung von Einsatzkräften aus Münster und Altheim zahlreiche vollgelaufenen Keller leerpumpen. Insgesamt 73 Einsätze mit dem Stichwort „Wasser“ mussten abgearbeitet werden.
Damit nicht genug gab es auch noch zwei Einsätze mit dem Einsatzstichwort „Feueralarm“. Im Klärwerk war der Keilriemen eines Hebewerkes heißgelaufen und im Burgweg wurde ein Dachstuhlbrand gemeldet. Durch die massive Feuerwehrpräsenz waren sehr schnell Einsatzkräfte verfügbar, so dass die Brandbekämpfung unverzüglich aufgenommen werden konnte. Dieser Brand-Einsatz konnte nach dem Belüften des Gebäudes schnell abgeschlossen werden, danach stand für alle Einsatzkräfte wieder die Wasserbeseitigung im Vordergrund.

Zum Abarbeiten der Einsatzstellen wurden die Feuerwehren Babenhausen mit Wassersaugern, die Feuerwehren Pfungstadt und Ober-Ramstadt/Modau mit jeweils 250 gefüllten Sandsäcken und die Feuerwehr Gr.-Umstadt mit dem Abrollbehälter Hochwasser und dem zugehörigen Personal nach Dieburg beordert.

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehren: Dieburg, Münster, Altheim, Eppertshausen, Gr.-Zimmern, Kl.-Zimmern,
Gr.-Umstadt, Babenhausen, Pfungstadt, Ober-Ramstadt/Modau, ELW 2, Brandschutzaufsichtsdienst, Führungsunterstützungsgruppe DA-DI, Pressegruppe DA-DI mit 153 Einsatzkräften.

Rettungsdienst: 1 RTW Regelrettungsdienst, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Johanniter Unfallhilfe RV DA-DI, DRK KV Dieburg, DRK OV Zeilhard-Georgenhausen, DRK OV Gr.-Umstadt mit 89 Einsatzkräften und

Polizei: 5 Streifen aus dem Kreisgebiet, Leiter der Polizeistation Dieburg.

Quelle: Pressegruppe DA-DI

Einsatz Nr. 62: Gasgeruch 20.07.20102

Nr. 62-2012  
Datum: 20.07.2012
Alarmzeit: 13:28 Uhr
Einsatzort: Raifeisenstraße / Harpertshausen
Alarmstichwort: H Gas 1
Ereignis: Gasgeruch, keine Ursache feststellbar
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Ausgerückt: ELW1, LF16-12, TLF24-50, GW-G2
Weitere Kräfte: FF Harpertshausen, FF Langstadt, HSE

 

Einsatz Nr. 61: Öl aus Pkw 15.07.2012

Nr. 61-2012  
Datum: 15.07.2012
Alarmzeit: 01:19 Uhr
Einsatzort: Ziegelhüttenstraße
Alarmstichwort: Öl aus Pkw
Ereignis: Beim Abtransport des Pkw (Einsatz Nr. 60) lief das restliche Öl aus.
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Ausgerückt:  Kdow, GW-L2
Weitere Kräfte: Polizei

 

Einsatz Nr. 60: VU mit Motorrad 14.07.2012

Nr. 60-2012  
Datum: 14.07.2012
Alarmzeit: 23:58 Uhr
Einsatzort: Ziegelhüttenstraße
Alarmstichwort: Person steckt in Pkw
Ereignis: Ein Motorradfahrer prallte gegen einen stehenden Pkw und wurde durch die Frontscheibe auf den Beifahrersitz geschleudert.
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Ausgerückt:  Kdow, ELW1, LF16-12, RW1, GW-L2,
Weitere Kräfte: Rettungsdienst, Notarzt, Polizei

Der Fahrer eines Motorrades war auf der Ziegelhüttenstrasse in Richtung "Erloch" unterwegs. Aus bisher nicht geklärter Ursache fuhr er nach links auf die Gegenfahrbahn, touchierte einen Randstein und prallte frontal auf einen dort geparkten PKW.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Biker in das Fahrzeug geschleudert, der Oberkörper steckte im Fahrzeuginnenraum, beide Beine ragten aus der Windschutzscheibe.

Sofort nach Eintreffen wurde der Verletzte durch die Feuerwehr betreut, der Brandschutz wurde sichergestellt, die Rettung vorbereitet und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurden die A-Säule und die Beifahrertür des PKW entfernt um den Verunfallten aus seiner Zwangslage zu befreien. Nach zehn Minuten war die Rettungsaktion abgeschlossen und der Verunfallte konnte an den Rettungsdienst übergeben werden. Weiterlesen

2 Tages-Übung der Freiwilligen Feuerwehr Babenhausen

2 Tages-Übung der Freiwilligen Feuerwehr Babenhausen

Zu einer umfangreichen Übung treffen sich die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Babenhausen am 28. und 29. Juni 2013.

Schon lange im Vorfeld hatten sich die Verantwortlichen im Feuerwehrausschuss Gedanken über die Gestaltung dieser Übung gemacht. Es wird in zwei Gruppen geübt und es stehen zwei Themenblöcke zur Verfügung die im normalen Übungsalltag nicht so umfänglich wie im jetzigen Rahmen abgehandelt werden können.

Der Übungsabschnitt Technische Hilfeleistung führt die Feuerwehrangehörigen in die ehemalige Kiesgrube Hardt an der Dudenhöfer Strasse. Hier wartet eine größere einsatztaktische Herausforderung auf die Einsatzkräfte. Thema ist das Bewegen von Lasten. Vor den praktischen Anwendungen wird aber immer erst eine kleine theoretische Lerneinheit von den Instruktoren durchgeführt. Ja nach Kenntnisstand wird dabei Wissen aufgefrischt, bzw. neu erworben. 

Mit den technischen Geräten haben die Einsatzkräfte zahlreiche Möglichkeiten mit Lasten umzugehen. Es kann gehoben, gedrückt oder gezogen werden. Dazu muss vor jedem Arbeitsschritt eine Bewertung der Lage vorgenommen werden. Aufgrund dieser Einschätzung werden dann die Maßnahmen koordiniert und durchgeführt. Ziel ist es, dass jeder Übungsteilnehmer möglichst viele Geräte und ihre Wirkungsweise kennenlernen kann. Die Auswahl der techn. Geräte für diesen Zweck ist relativ groß, es können Hebekissen, Hydraulikstempel, Greifzug, Seilwinde, Umlenkrollen und Rettungsspreizer zum Einsatz kommen. Vor und während dieser Übungen sind einige Faktoren zu beachten: Die Beschaffenheit der Umgebung muss bewertet werden (Untergrund, Gefahrenpotenzial durch Geländebeschaffenheit etc.), Sicherheitszonen müssen eingerichtet werden und jede durchgeführte Aktion muss aufmerksam beobachtet werden. Beim Bewegen von Lasten kann es zu Veränderungen an Material, Masseschwerpunkten und Untergründen kommen, was sich auch auf die Sicherheit der Einsatzkräfte auswirken kann. Insbesondere der seltene Einsatz der Seilwinde des Rüstwagens erfordert besondere Vorsicht und Umsicht. Das Stahlseil der Winde unterliegt einer Belastungsgrenze die unbedingt zu beachten ist. Wenn solch ein Seil einmal reißt, besteht für Einsatzkräfte und mögliche Zuschauer eine enorme Verletzungsgefahr. Deshalb wird beim Windeneinsatz eine besonders große Sicherheitszone eingerichtet.

Wichtigste Schritte zum Erfolg sind bei diesen und allen anderen Übungen/Einsätzen die erfolgreiche Teamarbeit, die ständige Neubewertung der sich verändernden Lage und das Diskutieren verschiedener Durchführungsmöglichkeiten.

Ein besonderer Dank geht in diesem Zusammenhang an die Verantwortlichen der Firma Hardt, die der Feuerwehr wieder einmal schnell und unproblematisch geholfen und das Firmengelände zur Verfügung gestellt haben.

Die zweite Station führt die Einsatzkräfte in den Neubau der Joachim-Schumann-Schule. Dort werden, mithilfe eines neuen Einsatzfahrzeuges der Continental-VDO Werkfeuerwehr, eine Übung mit Massenanfall von Verletzten und die Evakuierung von Gebäuden geübt. Ziel ist die koordinierte Versorgung der Verletzten mit den vor Ort verfügbaren Materialien zu bewältigen. Das neue Fahrzeug der Werkfeuerwehr bietet dabei eine große Zahl von Möglichkeiten an, auch solche die bei einer Freiwilligen Feuerwehr nicht unbedingt vorhanden sind.

Nachdem die Gruppen beide Stationen erfolgreich abgearbeitet hatten, steht am Samstagnachmittag noch eine besondere Abschlussübung auf dem Programm. Auf dem Gelände des Luftsportclubs wird ein nicht alltägliches Szenario geübt: Der Zusammenprall eines Luftfahrzeuges mit einem PKW. Dabei gerät das Kleinflugzeug in Brand und im PKW sind verletzte Personen eingeklemmt. Ziel dieser Übung ist es, Menschenrettung und Brandbekämpfung parallel zu koordinieren. Hierzu müssen zwei Abschnitte gebildet werden die unabhängig von einander arbeiten, da Brandbekämpfung und Personenrettung den gleichen Stellenwert haben und alle erforderlichen Arbeiten unmittelbar eingeleitet werden müssen.

Nach dem Ende des offiziellen Teils am Samstag waren dann alle Übungsteilnehmer mit ihren Familien zu einem gemeinsam Grillabend im Feuerwehrstützpunkt eingeladen.                                                                                                            

                                                                                                                                                                                      wf

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