Erste Gemeinsame Ausbildung für Zug- und Gruppenführer auf Stadtebene

Zur Ersten gemeinsamen Ausbildung für Zug- und Gruppenführer auf Stadtebene hatten Stadtbrandinspektor Achim Frankenberger und sein Stellvertreter Heiko Plischke am Samstag den 03.03.2018 in den Stützpunkt eingeladen. Nach dem Start mit einer Vorstellungsrunde wurden von Achim Frankenberger Neuigkeiten bzgl. der Einsatztaktik vermittelt. So wurden u.a. angesprochen welche Aufgaben beim Brandsicherheitsdienst auszuführen sind, worauf zu achten ist beim Einsatz des Teleskopgelenkmastes (Aufstellungsfläche), das Vorgehen bei Alarm einer BMA (Brandmeldeanlage). Weiterhin wurden die Sonderausrüstungen des Kreises Darmstadt Dieburg, als auch der beiden Nachbarkreise Offenbach und Aschaffenburg vorgestellt, welche bei einem größeren Einsatz hinzualarmiert werden können. Ebenfalls wurden die ganzen Kennzeichnungswesten vorgestellt sowie die Standard Abschnittsbildung bei größeren Einsätzen angesprochen. Im Wehrführerausschuss wurden 2017 insgesamt 13 mögliche Bereitstellungsräume für nachrückende Kräfte bei Großschadenslagen herausgearbeitet. Diese sind über das gesamte Stadtgebiet (inkl. Stadtteile) festgelegt und wurden den Führungskräften nun vorgestellt.

Nach einer ersten Kaffeepause stellte Heiko Plischke die neue „Standardeinsatzregel Atemschutz“ (SER-Atemschutz) vor. Diese regelt ein einheitliches Vorgehen der Atemschutzgeräteträger bei einem Atemschutzeinsatz und soll nun bei der Ausbildung durch die Führungskräfte berücksichtigt und vermittelt werden. Auch sollen in gemeinsamen Übungen auf Stadtebene diese zusammen geübt werden.

Nach der Mittagspause stand dann das praktische Anwenden des Führungskreises auf dem Programm. Frankenberger und Plischke hatten vier unterschiedliche Einsatz-Szenarien vorbereitet, die nun von den in vier Gruppen eingeteilten Führungskräften abgearbeitet werden mussten. Hier lag das Augenmerk auf die Erkennung der möglichen Gefahren für die Betroffenen, Umwelt sowie die Einsatzkräfte selbst. Weiterhin musste entschieden werden ob die eigenen Kräfte ausreichend oder weitere hinzualarmiert werden müssen.

Im Anschluß wurden von jeder Gruppe die einzelnen Schritte den anderen Teilnehmern erläutert und begründet, sodass hier ein entsprechender Wissenstransfer stattfand.

Die Teilnehmer waren sich einig, eine solche Veranstaltung zu wiederholen und im Jahresausbildungsplan zu etablieren.